Vox-Latina-Gottingensis

Biographisches

zu Persönlichkeiten

der Antike

Caesar

Caesar (Caius Iulius C.), 100 - 44 v. Chr., der größte römische Staatsmann.

Neben seiner militärischen und politischen Tätigkeit nahm er sich auch zu literarischer Beschäftigung Zeit.

Seine Gedichte und seine Schriften zur lateinischen Grammatik (sein Werk >>De analogia<< wurde durch Ciceros >>De oratore<< angeregt) sind bis auf geringe Reste verloren.

Seine >>Commentarii<< bleiben von den vielen Memoirenwerken der Antike als einzige erhalten: >>De bello Gallico<< (die Jahre 58 - 52 umfassend, s. Hirtius; darin u. a. die ältesten zusammenhängenden Nachrichten über die Germanen) und >>De bello civili<< (die Jahre 49 - 48, unvollendet).

Die aus der Stilrichtung des Attizismus kommende unerreichte Schlichtheit des Stils und Klarheit der Sprache lassen den propagandistischen Zweck geschickt in den Hintergrund treten.

S. auch Sosigenes.

Text:

A. Klotz (Teubn. 1927; mit Bellum Alexandr., Afr. und Hispan.).

O. Seel (Teubn. 1961).

A. Klotz (Teubn. 21950).

 

Übers.:

V. Stegemann (1939)

G. Dorminger (Tusculum 1962 m. Text)

G. Dorminger (Tusculum 1957 m. Text) 

Quelle:

Tusculum Lexikon griechischer und lateinischer Autoren des Altertums und des Mittelalters völlig neu bearbeitet von Wolfgang Buchwald, Armin Hohlweg und Otto Prinz handbuch rororo, Reinbek 1974