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Caesar |
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Caesar (Caius Iulius C.), 100 - 44 v. Chr., der größte römische Staatsmann. Neben seiner militärischen und politischen Tätigkeit nahm er sich auch zu literarischer Beschäftigung Zeit. Seine Gedichte und seine Schriften zur lateinischen Grammatik (sein Werk >>De analogia<< wurde durch Ciceros >>De oratore<< angeregt) sind bis auf geringe Reste verloren. Seine >>Commentarii<< bleiben von den vielen Memoirenwerken der Antike als einzige erhalten: >>De bello Gallico<< (die Jahre 58 - 52 umfassend, s. Hirtius; darin u. a. die ältesten zusammenhängenden Nachrichten über die Germanen) und >>De bello civili<< (die Jahre 49 - 48, unvollendet). Die aus der Stilrichtung des Attizismus kommende unerreichte Schlichtheit des Stils und Klarheit der Sprache lassen den propagandistischen Zweck geschickt in den Hintergrund treten. S. auch Sosigenes.
Quelle: Tusculum Lexikon griechischer und lateinischer Autoren des Altertums und des Mittelalters völlig neu bearbeitet von Wolfgang Buchwald, Armin Hohlweg und Otto Prinz handbuch rororo, Reinbek 1974
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